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Aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Bücherei voraussichtlich bis Pfingsten 2020 geschlossen. Alle Leihfristen werden von der Bücherei entsprechend der Schließzeiten verlängert und somit entstehen für die Leser/innen keine zusätzlichen Gebühren. Achten Sie auf aktuelle Informationen auf der Homepage bzw. Facebook. Die Lage wird alle 2 Wochen neu beurteilt. Die Bücherei St. Adalbero bitten um Verständnis für diese Maßnahme, die einen Beitrag dazu leisten soll, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.

Weißer Sonntag 19. April 2020

Das mit der Osterfreude ist manchmal leichter gesagt, als getan. Was ist, wenn ich gerade alles andere, als Osterfreude erfahre? Dazu passt unser heutiges Evangelium (Joh 20, 19 – 31) „Thomas, auch Didymus genannt, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war. Die anderen erzählen ihm: Wir haben den Herrn gesehen.“

Viele wissen vermutlich, wie die Geschichte weiter geht. Thomas kann nicht glauben, was seine Freunde erzählen. Er hat den Tod Jesu miterlebt. Wie soll er jetzt glauben, dass Jesus auferstanden ist? Vielleicht geht es uns manchmal wie Thomas. Andere erzählen von ihren Glaubenserfahrungen, von ihrer Zuversicht trotz der Krise, von ihrem Halt im Glauben. Und wie geht es mir? Trägt mich mein Glaube? Oder geht es mir eher wie Thomas? In der Bibel hat beides Platz, die Glaubenserfahrung, aber auch die Zweifel von Thomas. Deswegen denke ich, dass beides auch in unserem eigenen Leben seinen Platz haben darf. Zum Glück hört die Geschichte von Thomas hier nicht auf. Ihm wird, wie seinen Freunden, die Begegnung mit dem Auferstandenen geschenkt. Auch wir dürfen hoffen, dass es in unserem Alltag immer wieder kleine Ostererfahrungen geben kann. Ich denke dabei an die Erfahrung von Versöhnung nach einem Streit und von Freundschaft in schweren Zeiten. Vermutlich fallen Ihnen noch mehr Beispiele ein.

Roswitha Spenkuch, Gemeinderferentin

Gebet für die Kommunionkinder:
Gott, du kennst unsere Hoffnung und unsere Zweifel, unseren Glauben und unsere Anfragen, unsere Freude und unsere Enttäuschungen.
Du nimmst uns an, wie wir sind. Zu dir dürfen wir mit all unseren Sorgen und Freuden kommen.
Wir denken heute besonders an die Kommunionkinder. Sie sind auf dem Weg zur Erstkommunion.
Wie lange dieser Weg sein wird, wissen wir noch nicht. Lass sie spüren, dass du ihr Freund bist und ihr Leben begleitest. Amen

Steinmandala

Liebe Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Sanderau,

Das Evangelium heute ist mir das liebste, hat mir heute morgen ein Mitbruder geschrieben. Und dann habe ich das Steinmandala oben entdeckt, das Kinder mit ihren Eltern gestaltet haben - ein Herz. Vom Herzen ist im Evangelium heute die Rede.

Die letzten Tage waren ohne die gewohnten Gottesdienste. Und doch ist vieles an Ideen, an Kreativität mit viel Herzblut entwickelt und umgesetzt worden.

Vielleicht haben Sie Lust mir 2 - 3 Sätze zu schreiben: Was hat mich gefreut? Was hat mir Hoffnung geschenkt? Was hat Verbindung unter uns in der PG entstehen lassen?

Einen erholsamen Ostermontag Ihnen allen vom Pfarrgemeinderat, den Kirchenverwaltungen, den Sekretärinnen und unserem Team

Pfarrer Gerhard Reitz

Impressionen aus der Sanderau

Hier sehen Sie ein paar Eindrücke der geschmückten Sanderau. Viel Spaß.

Osterfrühstück 2019

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt die große segnende Kraft Gottes gibt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.

Martin Luther King + 4. April 1968 erschossen

Liebe Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Sanderau,

Draussen scheint die Sonne, der Frühlingsvollmond am 7. April, nach dem Ostern berechnet wird, war uns so nah und groß wie erst in 5 Jahren wieder, ein „Super-Vollmond“. Ich denke an das gemeinsame Frühstück nach der Auferstehungsfeier und an österliche Begegnungen im letzten Jahr. Dieses Jahr ist es anders. Das Wort von Martin Luther King lässt mich hoffen, dass es ein Danach gibt und Leben, das neu ersteht.

Frohe und gesegnete Ostern Ihnen allen

vom Pfarrgemeinderat, den Kirchenverwaltungen, den Sekretärinnen und unserem Team

Pfarrer Gerhard Reitz

Holzschale

Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft!

Der Karsamstag ist ein Tag des Aushaltens.
Der Karfreitag mit seinem ganzen Leiden und all seinem Schrecken ist vorbei.
Doch was nun?
Alle Hoffnung ist zerstört.
Es gibt keine Zukunft mehr.
Jesus ist tot.
Alles ist dunkel.
Wie soll es weiter gehen? Keiner weiß es?

Die Fragen: "Wie soll es weiter gehen? Keiner weiß es?" spiegeln vielleicht auch unsere Situation. Auch wir sind zur Zeit angehalten die Situation auszuhalten, ohne wirklich zu wissen, wie es weiter gehen wird.

Obwohl wir glauben, dass nach jedem Karfreitag das Osterfest kommen wird, wird uns dazwischen der Karsamstag zugemutet.

Herzliche Grüße und einen gesegneten Karsamstag vom Pastoralteam, von den Sekretärinnen aus den Pfarrbüros, den Kirchenverwaltungen und vom Pfarrgemeinderat.

Bleiben Sie behütet und gesund!

Roswitha Spenkuch, Gemeindereferentin

Jesus trägt das Kreuz

Liebe Mit-Glaubende in der Pfarreiengemeinschaft Sanderau,

heute darf ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Fünfte Station des Kreuzweges lenken, den wir (ganz oder teilweise) nicht nur am Karfreitag beten: Simon von Cyrene hilft Jesus das schwere Kreuz tragen.

Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft!

Am Aschermittwoch, dem Beginn der österlichen Bußzeit war es für mich und sicherlich auch für viele von Ihnen nicht absehbar, dass wir den Höhepunkt des Kirchenjahres, die "Heiligen Drei Tage von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn" nicht in unseren Gotteshäusern, sondern zu Hause am Fernseher mitfeiern werden.

Kreuzweg durch die Sanderau

Rundbrief aus der Pfarreiengemeinschaft Sanderau

Liebe Gemeinde!

Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. In dieser Woche feiern wir – in diesem Jahr jeder für sich und doch verbunden in unserer großen Glaubensgemeinschaft – Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi. Dabei erschließt sich die Aussage der einzelnen Tage dieser Woche erst richtig, wenn wir sie im Zusammenhang sehen: vom Einzug Jesu in Jerusalem über die Feier des Abendmahls, den Verrat des Judas und die Verleugnung durch Petrus, die Gefangennahme und Verurteilung Jesu sowie sein Kreuzestod und die Grabesruhe bis hin zur Feier der Auferstehung.

Generalvikar ruft zu Gebet und Glockenläuten um 21 Uhr auf.  

Generalvikar Thomas Keßler hat folgenden Aufruf an alle Gemeinden gerichtet:

Seit einigen Tagen bereits wird in zahlreichen Gemeinden um 21.00 Uhr mit jeweils einer Glocke für 5 Minuten zum gemeinsamen Gebet in dieser Krisenzeit aufgerufen. Gleichzeitig sind alle eingeladen, eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen, um diese große Gebetsgemeinschaft sichtbar zu machen. Die Diözese Würzburg schließt sich dieser Aktion an.

Angebote für Familien im Überblick von Februar bis Juli 2020 - zusammengefasst ist alles rund um Familienangebote quer durch die Sanderau.

Am Abend des 24. November trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pfarrgemeinde St. Andreas zu ihrem alljährlichen Helferfest. Liebevoll war der große Saal mit herbstlichen Tischschmuck vorbereitet. Das Büffet übertraf wieder alle Erwartungen. Herr Betz zeigte mit einer kurzweiligen Diashow die Höhepunkte des Jahres. Geehrt wurden das Ehepaar Betz und Herr Keck für ihre vielfältigen Dienste um und für St. Andreas. Herr Knör verkündete den Pfarrfesterlös und bekam dafür „Ahs und Ohs“ und kräftigen Applaus zu hören. Pfarrer Reitz bedankte sich bei ihm mit einem Schwarzwälder Kirschwasser als kleine Notfall-Medizin, wenn es Ärger um die Festvorbereitung gibt. Als Ehrengast war der ehemalige Diözesanbaumeister Ordinariatsrat A.D. Herr Stefano eingeladen. Er war vor Jahren bei der Abdichtung des Kirchendaches nachhaltig behilflich und hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Gemeinde. Wie die Jahre vorher: es war ein „runder“ Abend mit vielen guten Gesprächen und toller Bewirtung. „Eine lebendige Gemeinde“, sagte Herr Stefano zum Abschied. Wo er Recht hat.

Pfarrer Gerhard Reitz

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