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Am ersten Maisonntag wurde eine Tradition in St Andreas wiederbelebt: die Pfarrwallfahrt. Angesichts der 5-jährigen Pause und zu erwartender älterer Wallfahrer wurde eine neues Ziel auserkoren: statt zu Maria im Grünen Tal, Retzbach, ging's - deutlich kürzer - zur Maria-Schmerz-Kapelle in Randersacker. Tatsächlich war ein Teilnehmeralter von U20 bis Ü90 zu verzeichnen!

Der Hl. Petrus - kein Bestandteil der Wallfahrtstexte und -lieder - wusste nicht, ob er unserem Vorhaben gnädig oder ungnädig gegenüber stehen soll und schickte uns wechselhaftes (O-Ton Pfr. Fuchs: "indifferentes") Wetter. Mit dem Motto "Schöpfungsfreundlich leben - damit alle leben können" hatten wir zwei intensiv erlebte Stationen - die dritte wurde gestrichen, denn die Zeit wurde uns hintenraus etwas knapp. Auf der Wegstrecke waren wir 16 Personen. Dank eines aufmerksamen Küsters und Lautsprecherträgers konnten auch Teilnehmer einer FlussKREUZ(!)fahrt mit einbezogen werden, indem der Lautsprecher einfach kurzerhand zum Schiff hin gedreht und so die Bordgäste wallfahrtstextlich beschallt wurden.

20240505 080035Die Ritaschwestern waren natürlich auch dabei - in besonderer Form. Am Ende des Anstiegs auf den Pfülben beim Teufelskeller erwartete das wallende Grüppchen eine Erfrischung, spendiert und lecker gebacken von den Schwestern, präsentiert im Marketender-Kfz der Adams, die auch gleich den Heimtransport des Lautsprechers übernahmen.

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Beim Umrunden des Pfülbens zeigte uns Petrus dann doch seinen Unmut und ließ es regnen. Er hatte allerdings nicht mit unserer liedtextlichen "Allzweckwaffe" im Gepäck gerechnet: Kurz nach Singen mehrerer Strophen von  "Maria breit den Mantel aus" musste er den Himmelshahn zudrehen.

Mit kurzer Verspätung erreichten wir die Bergkapelle und konnten den Open-Air-Gottesdienst mit Pfarrer Fuchs genießen. Beim Aussetzen des Allerheiligsten lachte uns ein freundlicher Gott vom Himmel her zu! Das war besonders schön.

Im Anschluss durften die Sanderauer an der traditionellen frohgemuten und lautstarken Einkehr in der Gaststube des Edelhofs teilnehmen. Ein gelungener Abschluss!

Sicherlich ist bei der Konzeption, der Zeitvorgabe für die Strecke und der Teilnehmerzahl noch "Luft nach oben". Aber: der Anfang ist gemacht und bereitet Lust auf Wiederholung.

Martin Hümpfner

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