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Die Bücherei St. Adalbero war ein "Opfer" des vorzeitigen Ablebens des alten Internetauftritts geworden. Da mit dem kaputten alten System auch jegliche Inhalte der Homepage verloren waren konnte unsere Seite ab Ende Juni nicht mehr aufgerufen werden. Die Bücherei St. Adalbero präsentiert sich nun mit einem neuen Internetauftritt. Die neue Internetseite wurden komplett überarbeitet.

Zur Zeit befindet sich der Internetauftritt noch im letzten Feinschliff der Inhalte und wir bitten um Entschuldigung bei evtl. auftretende Fehler oder noch fehlende Inhalte.

Wanderwochenende für Paare 2020

Wander-Wochenende für Paare

Schritt für Schritt werden wir den Alltag hinter uns lassen und uns bewusst als Paar füreinander Zeit nehmen.

Auf unserem Weg in der Natur haben wir Gelegenheit zum Nachdenken und zum Gespräch - mit der Partnerin / dem Partner, aber auch mit den anderen Paaren, die mit uns unterwegs sind.

Melden Sie sich jetzt an (bis spätestens zum 31.07.2020)

Tor zu einem jüdischen Friedhof

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Gemeinde,

unsere Rundbriefe haben Sie vom 24. März, als wir keine Gottesdienste mehr halten konnten, bis heute begleitet. Drei Monate lang. Sie wollten eine Brücke schaffen, Zuspruch geben und sagen: wir denken aneinander. Bilder, Bibeltexte und Auslegungen - oft ganz persönlich gehalten - haben Sie erhalten. Mit Freude und Neugier (wenn ich sie nicht selbst geschrieben habe) habe ich die Texte zusammengestellt. Dies ist der letzte Rundbrief der Reihe.

Als Bild habe ich den Eingang zu einem jüdischen Friedhof gewählt, auf dem ich vor kurzem gewesen bin. Die Inschrift am Eingangstor hat mich besonders berührt. Seine Bitte möchte ich gerne weitergeben an Sie und wünschen, dass wir diese spüren mögen in unseren Gemeinden und bei den Menschen mit denen wir leben:

„Breite über uns die Hütte deines Friedens!“

Mit herzlichem Gruß Ihr

Pfarrer Gerhard Reitz

Liebe Gemeinde,

das Evangelium am Sonntag, dem 21. Juni, ist ein Sammelsurium von Einzelworten, die die Verfasser des Evangeliums zusammengefügt haben. Ein Zuruf zieht sich aber durch die Worte und Verse: „Fürchtet Euch nicht!“  4-mal taucht dieses Wort „Furcht“ oder „Fürchtet“ in dem kurzen Abschnitt auf.

Ich habe den Eindruck, dass Furcht oder Angst auch unsere Zeit prägt, weil:

  • die Rassendiskriminierung Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft hart trifft. Sie wird befeuert von Menschen mit radikalen Ansichten
  • der Klimawandel nicht zu stoppen ist und vielleicht nicht mal zu bremsen
  • Immer wieder Ansteckungsherde durch das Corona-Virus auftauchen und so schnell kein Gegenmittel bereitsteht
  • Und mehr...

Was gibt mir Hoffnung ? Was macht mir Mut?

Einmal: ich will keinen falschen Nachrichten glauben, weder denen, die sagen: „alles nicht so schlimm“ wie auch denen die mir Angst machen wollen. Vielmehr will ich nüchtern auf die Fakten sehen. Und mich fragen: was kann ich tun? Welchen nächsten Schritt will ich mit anderen gehen?

Ich wünsche Ihnen einen Sonntag mit viel Hoffnung und Mut zum nächsten Schritt!

Ihr Pfarrer Gerhard Reitz

Fronleichnam

Liebe Gemeinde,

an Fronleichnam feiern wir unseren Glauben ganz bewusst auch außerhalb der Kirchenräume. Wir zeigen damit, dass Gott überall in unserer Mitte ist und mit uns durch das Leben geht.

In diesem Jahr wird es zwar keine öffentliche Prozession geben, doch die Ritaschwestern werden stellvertretend für uns alle eine Prozession durchführen. Zudem wird bei St. Adalbero ein kleiner Blumenteppich gelegt. Pater Hans Steinle wird beim Einzug in die Kirche am Blumenteppich vorbei gehen und ein paar Worte sprechen. Anschließend haben Kinder die Möglichkeit den Teppich mit ihren Blüten zu bestreuen. Ich denke, es ist ein schönes Zeichen, wenn der Glaube nicht an der Kirchentüre aufhört, sondern auch draußen sichtbar ist.

Vielleicht haben Sie auch Lust an diesem Tag an Ihrer Haustüre oder Ihrem Fenster ein Zeichen (z. B. ein Bild, ein Kreuz, eine Kerze, Blumen ...) zu setzen. Es kann Sie selbst und andere erinnern, dass Gott in unseren Straßen und Häusern gegenwärtig ist.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen - auch im Namen des ganzen Teams - ein gesegnetes Fronleichnamsfest und einen frohen Sonntag, an dem Sie Gottes Nähe spüren können!

Roswitha Spenkuch, Gemeindereferentin

Dreifaltigkeit

Liebe Gemeinde!

Wie sollen wir uns vorstellen, dass Gott dreifaltig ist? Wie soll das funktionieren? Sind das drei Götter übereinander oder nebeneinander?

Wir Christen glauben definitiv, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Es muss einen Ursprung von allem geben. Wenn Jesus uns gelehrt und vorgelebt hat, dass Gott von seinem Wesen her die Liebe ist, dann braucht diese Liebe auch ein Gegenüber. Liebe will sich verschenken! So glauben wir, dass unser Gott ein Gott in drei Personen ist. Der Vater liebt und verschenkt sich selbst, Gott Sohn empfängt diese Liebe und der Heilige Geist ist das Band der Liebe, das die Gemeinschaft zusammenhält. So wie wir es in der Abbildung hier sehen. Es ist im Deckenfresko der Kirche St. Jakobus in Urschalling im Chiemgau zu sehen und eine wunderbare Darstellung der Dreieinheit. Die drei Körper verschmelzen nach unten hin zu einem einzigen. Diese eher untypische Darstellung macht deutlich: es gibt für uns Christen also nur einen Gott, der in drei Personen Gemeinschaft ist.

Was hat das mit uns Menschen zu tun?

Wir Menschen sind berufen, genau diese Liebe in Gemeinschaft mit Gott und mit anderen zu leben. Mit jedem Kreuzzeichen erinnern wir uns daran, dass wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Mit jedem Kreuzzeichen werden wir aufgerufen, die Liebe Gottes zu empfangen und weiterzugeben. Deshalb ist das Dreifaltigkeitsfest kein kompliziertes Fest, sondern der praktische und einfache Hinweis, die Liebe zu leben.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen – auch im Namen des ganzen Teams – ein gesegnetes Wochenende!

Pastoralreferentin Melanie Jörg-Kaluza

Pfingsten Skulptur

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Skulptur oben will erinnern und zur Versöhnung rufen. Der Künstler wollte ein Denkmal aus Licht schaffen - eine Friedenstaube, die mich an das Pfingstfest denken lässt. Die Geschichte dazu erzähle ich auf der Rückseite.

Zu Pfingsten heißt es in Apostelgeschichte im 2. Kapitel (übersetzt von Fridolin Stier):

Und als der Tag des Pfingstfestes vollends gekommen, waren alle gemeinsam am Ort. Und es geschah: Plötzlich kam aus dem Himmel ein Brausen - wie von einherfahrendem gewaltigem Schnaufen. Und es füllte das ganze Haus, darin sie saßen. Und sichtbar wurden ihnen - sich verteilend - Zungen wie von Feuer. Und die setzten sich auf jeden von ihnen. Und voll heiligen Geistes wurden alle. Und ihre Zungen begannen anders zu reden - wie der Geist es ihnen kund gab. ... Als laut ward dieses Rauschen, lief die Menge zusammen und ward verwirrt, da ein jeder sie hörte in seiner eigenen Sprache. Sie waren außer sich und sagten staunend: Nein - da! Die hier reden - das sind allsamt Galiläer! Und wieso hören wir jeder unsere Sprache, in der wir geboren sind? ... Sie waren alle außer sich und wußten nicht ein noch aus - sagte einer zum anderen: Was mag das sein?

Ein frohes, geisterfülltes Pfingsten auch im Namen unseres Teams!

Ihr Pfarrer Gerhard Reitz

Öffnungszeiten

Liebe Leserinnen und Leser der Bücherei St. Adalbero,

nach über zwei Monaten ist es endlich so weit:

Wir öffnen die Bücherei wieder!!!

Ab Montag 08. Juni 2020 um 10 Uhr können Sie uns zu den Sonderöffnungszeiten besuchen.
Zurzeit entliehene Medien verlängern wir kostenlos bis zum 30. Juni 2020.
Die letzten Wochen haben wir unter anderem dazu genutzt, neue Medien einzupflegen.
Alle zurückgegebenen Medien werden vor der nächsten Ausleihe desinfiziert.
Um die Vorgaben der Regierung einzuhalten und das Risiko einer Ansteckung zu minimieren gelten allerdings einige Regeln um die Bücherei St. Adalbero zu betreten.

Dies sind:

    1.  Zutritt nur je Familie eine Person incl. Kind zum Ausleihen der Medien.

    Wir bitten Sie, dass aus jeder Familie nur eine Person zum Ausleihen kommt, soweit dies möglich  
    ist. Wir wollen Niemandem den Zugang erschweren, wie z.B. Alleinerziehenden, aber wenn Sie die
    Möglichkeit haben, sind wir dankbar, wenn Sie diese nutzen.

    2.  Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung an der mit EINGANG gekennzeichneten Türe.

    Die Hände sind im Eingangsbereich an einem Desinfektionsmittelspendern zu reinigen.

    3.  Zutritt höchstens 3 Kunden gleichzeitig.

    Es dürfen höchstens 3 Kunden gleichzeitig in die Bücherei. Um dies sicher zu stellen, befinden sich
    3 Klammern vor dem Eingang. Jeder Kunde, der eintritt, nimmt sich eine Klammer. Sind keine
    Klammer mehr vorhanden, warten Sie bitte vor der Türe, bis wieder eine zurückgegeben wird.

    4.  Nur Ausleihe & Rückgabe.

    Rückgaben am Eingang in die Box legen. Rückgabe ohne neue Ausleihe ist jederzeit während der  
    Öffnungszeiten ohne Betreten der Bücherei möglich. Bitte versuchen Sie, auch ansonsten die
    Aufenthaltszeit in der Bücherei möglichst kurz zu halten.

    5.  Toilette ist geschlossen.

    Wir bedauern, dass wir aus Sicherheitsgründen die Toilette geschlossen lassen müssen.

    6.  Bitte 2 m-Abstand beachten.

    7.  Hygienerichtlinien beachten.

    Niesen in die Armbeuge, mit Symptomen zu Hause bleiben etc.

Karin Bohn
Büchereileitung St. Adalbero
Würzburg, 25.05.2020

Osterkerze 2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

die ersten Schritte zum Gottesdienst nach 2 Monaten Pause waren vorsichtig und tastend. Anrührend, wie das Entzünden der neuen Osterkerze am Licht der letztjährigen Osterkerze und dann wieder fremd, wenn wir auf Abstand in die mit Masken geschützten Gesichter blicken, wenn nur wenig gesungen werden kann. Auf der anderen Seite: Das eine gesungene Osterlied nehme ich ganz anders wahr und summe es noch auf dem Weg nach Hause. Jemand lächelt mir zu, obwohl ich den Mund nicht sehe. Die kurzen Texte und Schriftworte höre ich intensiver als sonst. Die Stille dazwischen ist wichtig und jede Fürbitte höre ich anders.

Es ist schön zu erleben, wie achtsam alle miteinander umgehen, Abstand halten und Masken tragen um einander zu schützen, weil wir uns wichtig und wertvoll sind.

Demnächst werden wir auch wieder Eucharistie feiern, ganz bewusst, mit Vorsicht und die Austeilung der Kommunion geschieht mit Abstand, soweit unsere Arme reichen, still und ohne Worte. Aber auch das kann zu einer ganz neuen und bewussten Wahrnehmung führen.

Herzlich lade ich Sie zur Wortgottesfeier am Sonntag um 10:30 Uhr nach St. Adalbero ein. Lassen Sie sich vom Eingangsspiel von Herrn Walter überraschen - ein Lumen Christi für Orgel.

Ich wünsche ihnen im Namen des Teams einen gesegneten Sonntag!

Gerhard Reitz, Pfarrer

Fallschirmspringer
„Ich bin dann mal weg“

Liebe Leserin, lieber Leser,

an das, was uns Lukas am Anfang seiner Apostelgeschichte (1,1-11) von der Himmelfahrt Jesu überliefert, erinnert mich ein Bild, das im Religionsbuch meiner Volksschulzeit abgedruckt war. Jesus ist da bereits emporgehoben; inmitten einer Wolke ist von seiner Person kaum mehr etwas zu sehen. Die Jünger und seine Mutter stehen da und schauen nach oben, ihm nach zum Himmel.

Ihre Augen suchen ihn, der so lange unter ihnen war und jetzt endgültig ihrem Blick entschwunden ist. Wie oft waren sie mit ihm zusammen gewesen, hatten ihn erlebt, hatten ihm zugehört, waren Augen- und Ohrenzeugen seines Wirkens und seiner Botschaft geworden. Niemand hatte so viel mitbekommen wie sie. Und das sollte jetzt alles endgültig aus sein? Wie geht es weiter mit dem, was Jesus begonnen hat? Wie geht es weiter mit der Frohen Botschaft, die er verkündet hat? Wie geht es weiter mit ihnen, der Gemeinschaft der Jünger?

Haben wir in unserer Zeit nicht ähnliche Fragen? Wie geht es weiter mit dem Christentum? Wie können wir die Botschaft Jesu in dieser Zeit der Corona-Pandemie leben und verkündigen und so seinen Sendungsauftrag erfüllen? Wie geht es weiter mit unseren gottesdienstlichen Feiern? Wie geht es weiter mit unserem Miteinander, unserem Gemeindeleben?.........

Bitten wir in diesen Tagen vor Pfingsten um Gottes Geist, der uns sicher zeigt, wie christliches Leben trotz Corona in unserer Zeit aussehen kann.

Einen gesegneten Feiertag wünscht

Diakon Gerhard Gabel

Liebe Schwestern und Brüder
in unserer Pfarreiengemeinschaft Sanderau!

Corona zwingt uns, das Ritafest in diesem Jahr anders als in der gewohnten Form zu feiern. Es kann kein öffentlicher Gottesdienst stattfinden und der Stehempfang muss ausfallen.

Christus-Fenster im Basler Münster (Querhaus)

Liebe Mit-Glaubende in der Pfarreiengemeinschaft Sanderau,

kann man sich an Ostern gewöhnen? Wie kann das Unerhörte des aufgebrochenen Grabes uns weiter bewegen, auch wenn der momentane Alltag uns sehr in Beschlag nimmt? Die biblischen Texte, die uns an diesem Sonntag vorgelegt werden – sie sagen uns zweierlei: Christsein ist zu allen Zeiten heraus-fordernd und schwer, leicht und beglückend zugleich. Und: Alles kommt darauf an, dass wir nicht nur als Gemeinde, sondern auch als Einzelne mit dem Auferstandenen verbunden bleiben und das Verbundensein mit ihm pflegen.

Einen gesegneten Sonntag auch im Namen des Pastoralteams wünscht Ihnen

Pater Hans Steinle, Claretiner

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