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Liebe Leserin, lieber Leser,

in den zurückliegenden Monaten, in denen wegen des Coronavirus der Empfang der hl. Kommunion nicht möglich war, kam mir immer wieder einmal die erste Zeile eines Liedes von Wilhelm Willms in den Sinn, in der es heißt: „Kann denn das Brot so klein für uns das Leben sein?“

Der Tag der ewigen Anbetung, den wir am 12.07. in St. Adalbero und am 13.07. in St. Andreas feiern, gibt Gelegenheit und schenkt Zeit dieser Frage nachzuspüren.

Die hl. Edith Stein gibt uns dazu folgende Anregung, wenn sie über die Eucharistische Anbetung schreibt:

„Der Herr ist im Tabernakel gegenwärtig mit Gottheit und Menschheit. Er ist da, nicht seinetwegen, sondern unseretwegen: weil es seine Freude ist, bei den Menschen zu sein. Und weil er weiß, dass wir - wie wir nun einmal sind - seine persönliche Nähe brauchen.“ (Gesammelte Werke VII, 136f).

Eine weitere Hilfe zur Annäherung an das Geheimnis des anwesenden Christus im verwandelten Brot kann auch die auf dem Altar stehende Strahlenmonstranz sein.

Sie ist nicht nur Aufbewahrungsort sondern zugleich Symbol dessen, was sie beinhaltet: Wie eine Sonne, die ihre Strahlen in alle Richtungen aussendet, so will Jesus, der Christus mit seiner guten und positiven Ausstrahlung uns Betende ergreifen.

Wir sind eingeladen unsere eigene Antwort auf die von Wilhelm Willms gestellte Frage zu finden und ins Gebet zu bringen.

Ihr

Gerhard Gabel, Diakon

 

 

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