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 Liebe Gemeinde!

Die Blätter fallen von den Bäumen. Wir holen die Winterjacken, Schal und Handschuhe aus dem Schrank. Die Winterreifen werden auf´s Auto gezogen. Klare Zeichen einer Zeitenwende, die wir jedes Jahr aufs Neue durchmachen. Der Sommer ist vorbei, der Herbst gibt ein kurzes Gastspiel und der Winter steht schon wieder vor der Tür. Und gerade im November scheint dieser Wechsel so richtig greifbar und spürbar zu werden, denn die verschiedenen kirchlichen Gedenktage und Feste sind gewiss nicht ohne Grund in diesen Monat gelegt worden: Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag. Der Tod, das Ende scheint immer und überall gegenwärtig zu sein. Aber ist dieser Monat wirklich eine so hoffnungslose Zeit? Zeigen sich nicht am Horizont bereits jetzt Zeichen einer Hoffnung darauf, dass diese dunklen Tage in uns und um uns herum nicht die Endstation sind, sondern dass auf uns schon jetzt Tage warten, die bunter sind? Und bietet der November nicht doch auch für uns die Möglichkeit, mal wieder inne zu halten, über das Leben nachzudenken und vielleicht auch in der Hektik des Alltags eine neue Ausrichtung vorzunehmen? Früher bildeten die Tage zwischen dem Martinsfest und Weihnachten eine zweite Fastenzeit, eine Zeit der Exerzitien und der inneren Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn an Weihnachten.


Wir können diese Tage also bewusst nutzen, um uns einzustimmen, um einen inneren „Frühjahrsputz“ im Herbst vorzunehmen! Werden wir wieder stiller und ruhiger, bewusst aufmerksam für das, was um uns herum geschieht. Werden wir dankbarer für die schönen und heiteren Stunden des Lebens. Und wie wir ahnen und hoffen, dass der Tod nicht das Ende, sondern erst ein Anfang bedeutet, so wissen wir auch, dass es eine Zeit gibt, wo wir die Wintermäntel wieder in die Schränke hängen können, wo wir die Winterreifen wieder zurück in die Garage räumen, wo die Bäume aufs Neue zu blühen beginnen. Ja, wir wissen und ahnen, dass wir Menschen der Hoffnung sind, dass auch nach einem langen Winter ein neuer Frühling und ein neuer Sommer kommen werden.

 Ich wünsche Ihnen gesegnete Novembertage,
Pastoralreferentin Melanie Jörg-Kaluza

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