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Liebe Gemeinde! 

Wir alle leben in Netzwerken. Wir sind mit anderen Menschen vernetzt, stehen mit ihnen in Verbindung. Wir haben Kontakte und Beziehungen zu anderen Menschen. Und manchmal hilft uns das Vitamin B. Ein wichtiges Netzwerk sind unsere Familien. Die Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten, Cousinen und Cousins, Tanten und Onkels. Und wer berufstätig ist hat ein weiteres Netzwerk auf der Arbeit. Angefangen von Kollegen, die man täglich trifft (im letzten Jahr vielleicht eher online) bis hin zu Vertretern oder Kunden, mit denen man nur einmal im Jahr telefoniert. Unsere Freunde finden wir oft in Sport- oder Musikvereinen, im Tanzclub oder kennen sie noch aus der Schule. Dort finden wir Leute mit ähnlichen Interessen, die auf einer Wellenlänge mit uns liegen und mit denen wir viel Spaß haben können. Wir genießen es derzeit besonders, dass das gesellschaftliche Leben wieder stattfindet und wir uns in unseren Netzwerken treffen können.

Unsere Kirche ist auch ein Netzwerk. Sie verbindet gläubige Menschen miteinander. Jesus vergleicht das Reich Gottes, die Kirche, mit einem Weinberg. Er meint, dass Gott Vater der Winzer ist, er der Weinstock und wir Christen die Reben am Weinstock. Und nur wenn die Reben am Weinstock bleiben und sie nicht vorher abgeschnitten oder dürr werden, können sie Früchte tragen. So müssen auch wir Christen in Verbindung mit Jesus bleiben, um ein gutes christliches Leben führen zu können.

Die Kirche sollte immer auch ein Ort der Stille sein, ein Ort der Anbetung und des Schweigens. Sie lebt davon, dass ihre Mitglieder / ihre Reben im Weinstock Jesus verwurzelt bleiben und seine Worte im Herzen bewahren. Aus der Stille heraus erwachsen dann die guten Taten. Vielleicht können wir ab und zu uns zurückziehen, uns mitten am Tag in die stille Kirche zurückziehen, z.B. den Rosenkranz bei einer handwerklichen Arbeit nebenbei beten oder uns in die Sonne setzen und uns von der Liebe Gottes anscheinen lassen.

Liebe Brüder und Schwestern, schätzen Sie dieses Netzwerk des Weinbergs und pflegen Sie Ihre Beziehungen mit dem Winzer, dem Weinstock und den anderen Reben. Dann werden auch Sie jemand sein, der Beziehungen hat, die ihn weiterführen, nämlich zum ewigen Leben!

 Ihre Pastoralreferentin

Melanie Jörg-Kaluza

Nachrichten

Wir wünschen allen Lesern schöne Ferien

Die Bücherei St. Adalbero schliesst in den Sommerferien vom 30. Juli bis zum 13. September.

Ökumenischen Gottesdienst

Nach der Coronabedingten Unterbrechung fand am Pfingstmontag wieder ein Ökumenischen Gottesdienst statt...

Spendenübergabe am Bahnhof

Osterkerzen-Spenden-Übergabe an die Bahnhofsmission Würzburg...

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