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Liebe Leserin, lieber Leser,

das Fronleichnamsfest, das immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert wird, steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag. Beide Tage lassen uns an das letzte Abendmahl Jesu denken und erinnern uns daran, was Jesus damals im Abendmahlsaal gesagt, getan und seinen Jüngern aufgetragen hat: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“

In seinem „Lauda Sion“, der Sequenz vom Fronleichnamsfest bringt dies Thomas von Aquin so zum Ausdruck: „Was von Jesus dort geschehen, sollen wir fortan begehen, seiner eingedenk zu sein.“

Die Eucharistiefeier das „Geheimnis unseres Glaubens“ ist das große Geschenk, das Jesus den Seinen und damit auch uns allen ganz persönlich hinterlassen hat.

Er macht damit sein Versprechen wahr, das er uns nach seiner Auferstehung gegeben hat: „Ich bin mit Euch, alle Tage, bis zum Ende der Welt.“

Er lässt uns nicht allein, er will bei uns sein und bei uns bleiben – im Sakrament der Eucharistie. Er schenkt uns seine bleibende Gegenwart in einem kleinen Stückchen Brot, der Hostie, um uns Kraft zu geben für das, was tagtäglich an Herausforderungen auf uns zukommt.

Auch wenn wir dieses Brot am Fronleichnamsfest 2021 nicht in einer Monstranz durch die Straßen der Sanderau tragen, ist er dennoch mit uns unterwegs auf den Wegen unseres Lebens. Er gibt sich uns in die Hand und spricht: Ich bin das Brot des Lebens auf Eurem Weg. Ich komme Euch ganz nahe – ohne jeden Abstand.

Dafür wollen wir ihm danken nicht nur am Fronleichnamsfest, sondern in jeder Eucharistiefeier.

Gerhard Gabel, Diakon

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